VOLMER-
DAS DORF UND DER HOF
Einzigartige Symbiose zwischen Gemeinde und diakonischer Stiftung
► Volmerdingsen ist ein bis heute landwirtschaftlich geprägter Stadtteil mit malerischen Fachwerkhöfen. Das Ortsbild wird wesentlich durch die Diakonische Stiftung Wittekindshof geprägt.
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Einwohner (Stand 2026)
km² Gesamtfläche
Eingemeindung
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STADTWAPPEN
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- Leitet sich vermutlich aus einer althochdeutschen Bezeichnung ab, die auf eine Ansiedlung der Sippe eines Mannes namens „Volmar“ oder „Wolmar“ zurückgeht.
- Das Hufeisen weist allgemein auf die ländliche Prägung und frühere Landwirtschaft hin. Gleichzeitig gilt es als Glückssymbol.
- Die silbernen Wellen stehen für die Werre.
- Links ist ein kirchliches Symbol, das auf die kirchliche Geschichte des Ortes hinweist.
- Rechts sieht man gekreuzte Werkzeuge (Schlägel und Eisen), ein typisches Zeichen für den Bergbau am Wiehengebirge.
- Die Farben sind klassische heraldische Farben und stehen auch in Verbindung mit der regionalen Geschichte Westfalens.
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SEHENS-
WÜRDIGKEITEN
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EV. KIRCHE
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Die genau Bauzeit ist nicht bekannt. 1509 soll die Kirche vergößert worden sein. Bis auf den Turm wurde der Vorgängerbau im 19. Jh. durch einen neo-gotischen Neubau ersetzt.
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1949 wurden die Kassetten in der Decke durch Prof. Thol mit krichlichen Symbolen bemalt.
KNICKSIEKMÜHLE
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Die Geschichte der Mühle reicht bis ins Jahr 1608 zurück.
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Im Jahr 1906 nahm die Mühle jedoch durch den Bergbau erheblichen Schaden, wodurch jene im Jahr 1953 den Betrieb einstellte.
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Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten durch die Volmser Heimatfreunde 1992.
MONOLITH
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Ein rund 40 Tonnen schwerer Findling aus der Saaleeiszeit.
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Von Gletschern aus Südschweden in das heutige Volmerdingsen gebracht.
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Sein größter Umfang beträgt 10,7 Meter.
WIEHENGEBIRGE
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4,74 km langer A3 Rundwanderweg „Bergkirchen–Lutternsche Egge“
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11,47 km langer Mühlensteig Etappe 3: „Bergkirchen–Porta Westfalica“
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40,9 km langer Rundwanderweg „Rund um den Jordansprudel“
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