Südspitze der Kurstadt
Vom Siekertal bis auf die Loher Höhen
► Die recht junge Gemeinde Lohe (seit 1927 eigenständig) ist nicht nur von besonderem, landschaftlichen Reiz. Mit dem Siekertal und dem Freibad bietet sie auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten.
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Einwohner (Stand 2026)
km² Gesamtfläche
Eingemeindung
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STADTWAPPEN
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- Das grüne Eichenblatt in der Mitte steht für den Ortsnamen Lohe. „Lohe“ bezeichnete ursprünglich einen lichten Wald bzw. Eichwald. Das Grün verweist auf die waldreiche, ländliche Umgebung.
- Silberner Keil kann als stilisierte Rodung oder Schneise im Wald gedeutet werden.
- Das gespaltene Herzschild verweist auf historische Herrschaftszugehörigkeiten. Der Schlüssel ist ein Attribut des heiligen Petrus und erinnert an das kirchliche Bistum Minden.
- Die zwei roten Sparren in Silber entstammen dem Wappen der Grafen von Ravensberg und weisen auf die frühere territoriale Zugehörigkeit hin.
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SEHENS-
WÜRDIGKEITEN
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EV. MARTIN-LUTHER-KIRCHE
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1892 eingeweiht
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Pfarrkirche der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen
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In den 1960er Jahren wurde die Kirche grundlegend renoviert und weiß verputzt.
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Kaiserin Auguste Viktoria schenkte der Gemeinde eine Altarbibel
HOFWASSERMÜHLE
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1772 erbaut und 1978 originaltreu wiedererrichtet
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Mittelschlächtige Wassermühle mit einem Schrotgang
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Ab April bis Oktober jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14–17 Uhr geöffnet
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Veranstaltungsort mit Angebot an Kaffee und selbstgebackenen Kuchen
MUSEUMSHOF
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1969 wurde der wiedererrichtete Hof eröffnet
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ein Haupthaus (1739), ein Backhaus (1850),
ein Heuerlingshaus (1654) und eine Scheune (1803) -
Freilichtmuseum mit regelmässigen Veranstaltungen
SCHWEDENSTEINE
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Findlinge aus der Eiszeit vor ca. 200.000 Jahren aus dem skandinavischen Raum
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1960 bei Bauarbeiten im Stadtteil Lohe entdeckt
SIEKERTAL
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Idyllisches Tal mit dem Charme der alten, westfälischen Landschaft
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Größte Landschaftspark der Stadt Bad Oeynhausen mit 140 Hektar Fläche
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5,7 km langer Osterbach
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6 Freizeitmöglichkeiten
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