ABO 2 - Betont & würzig

Tosca

Samstag, 28. April 2018 um 19.30 Uhr
Melodrama in drei Akten von Giacomo Puccini - Landestheater Detmold

Die Oper wird in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt.

"Tosca" ist ein Politkrimi, eine Dreiecks-Geschichte mit einer schönen Sängerin, die leidenschaftlich in den Maler Mario Cavaradossi verliebt ist. Sie ist aber auch ein von heftiger Eifersucht geplagter Mensch, und leicht zu manipulieren. Als ihr Geliebter den politisch verfolgten Cesare Angelotti versteckt, wird diese Eifersucht geweckt und von Angelottis Gegenspieler Baron Scarpia gnadenlos für eine Politintrige genutzt.

Puccini weiß mit seiner Musik einerseits ein seelenvolles Bild der Titelheldin zu zeichnen, findet aber auch für die sich entfaltenden politischen Ränke einen adäquaten musikalischen Ausdruck.

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Die Jungs im Herbst

© Bo Lahola

Freitag, 28. September 2018 um 19.30 Uhr
Schauspiel basiert auf der Geschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn

Hamburger Kammerspiele
Mit Stephan Benson und Hardy Krüger Jr.


Wer kennt sie nicht die Geschichte über die zwei frechen Jungs? Der Waisenjunge Tom, der bei seiner Tante Polly in Missouri am Ufer des Mississippi aufwächst. Der die Schule schwänzt, sich prügelt und sich mit seinem besten Freund Huckleberry Finn herumtreibt. Der Huck Finn, dessen Mutter verstorben und dessen Vater ein stadtbekannter Trinker ist.

Viele Jahre sind seitdem vergangen. Die beiden Lausbuben heißen heute Thomas Gray und Henry Finnegan und sind gestandene Männer geworden. Sie treffen sich erneut am Ufer des Mississippi. Das Leben hat es nicht nur gut mit ihnen gemeint. Thomas verdingt sich als fahrender Varietékünstler. Henry lebt einsam und zurückgezogen am Fluss und löst Kreuzworträtsel. Nach anfänglichem Zögern kommen sich die Männer näher und es entwickelt sich ein Abend offener Bekenntnisse und Erinnerungen. Und vielleicht die Möglichkeit einer neuen Freundschaft.

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Vater

© Sabine Haymann

Samstag, 03. November 2018 um 19.30 Uhr
Tragikomödie von Florian Zeller - EURO-STUDIO Landgraf

Der 80jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist…

Das Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch, sondern aus der Erlebniswelt des 80jährigen. Durch diesen hinterhältigen Trick des französischen Erfolgsautors wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks, teilt mit ihr die Momente des Ausgeliefertseins, erfährt mit ihr die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen und kann wie sie immer weniger unterscheiden: Was ist Realität, was Wahn oder Wunschvorstellung, was Halluzination oder fixe Idee. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Gegenteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen. Die komödiantische Dynamik ergibt sich aus den abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptperson.

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Tod eines Handlungsreisenden

© Tom Philippi

Mittwoch, 05. Dezember 2018 um 19.30 Uhr
Drama von Arthur Miller - EURO-STUDIO Landgraf

Mit Helmut Zierl

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhnen Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum Amerikanischen Traum offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht…


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Die Tanzstunde

© Michael Petersohn

Samstag, 02. März 2019 um 19.30 Uhr
Komödie von Mark St. Germain-Komödie und Theater am Kurfürstendamm

Mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn

Ever Montgomery muss für eine Preisverleihung dringend tanzen lernen. Allerdings verabscheut er jeglichen Körperkontakt, denn der Professor für Geowissenschaften leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus.
Auf Anraten des Hausmeisters spricht er seine Nachbarin Senga Quinn an. Sie ist Tänzerin, doch nach einer Beinverletzung ist fraglich, ob sie in ihrem Leben jemals wieder tanzen kann. Also bietet Ever ihr für eine Tanzstunde 2153 Dollar. Senga lehnt dieses Angebot zunächst als „unmoralisch“ ab. Doch schließlich siegt die Neugier und sie beginnen mit dem Unterricht. Schnell entwickeln sich zwischen dem ungleichen Paar absurde Situationen, denn Ever nimmt alles wörtlich, was Senga sagt und gerät in Panik, als es um erste Berührungen geht, die beim Tanzen unvermeidlich sind.
Mark St. Germain hat eine sehr amüsante und berührende Komödie über zwei einsame Seelen geschrieben, die nur mühsam denselben Takt halten können, schließlich aber beide mutig werden und sich erstaunlich nahe kommen.



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Così fan tutte

© Michael Hahn

Sonntag, 31. März 2019 um 17.00 Uhr
Drama in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Landestheater Detmold

Ferrando und Guglielmo, zwei junge Offiziere, sind sich sicher: Ihre Bräute sind ihnen treu. Don Alfonso, illusionslos und lebenserfahren, sieht das ganz anders. Er wettet, dass die Frauen, sobald die Männer ihren Augen entschwunden sind, schnell in die Arme anderer sinken werden. Die Wette gilt, und es entspinnt sich im Zuge dieser "Treueprobe" ein komödiantisches und gefährliches Spiel aus Irrungen und Wirrungen. Die jungen Männer geben vor, in den Krieg zu ziehen, kehren inkognito zurück und bemühen sich jeweils um die Frau des Anderen. Mit Erfolg. Denn "Così fan tutte – so machen es alle!" Doch am Ende, wenn sich die scheinbar "richtigen" Paare wieder finden, steht nur eines fest: Der Mangel an "Weibestreue" wird bei Weitem vom "Mangel an Männermoral" bertroffen – wie es Wolfgang Hildesheimer treffend formulierte.

"Così fan tutte" ist eine witzige und pointierte, psychologische Studie über Liebe und Verführbarkeit, Erwartungen und Enttäuschungen. Mozarts Musik unterstreicht dabei die Ernsthaftigkeit des heiteren Spiels im Spiel, in dem sich Lüge und Schein in der Verwirrung der Gefühle die Hand geben.

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Tickets & Infos

Tickets & weitere Informationen gibt es in der Tourist-Information im Haus des Gastes  und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse ist ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Tickets gibt es ab 26,00 Euro. Ebenso kann Abo 2 auch als Theaterdinner gebucht werden, Tickets hierfür gibt es bereits ab 42,50 Euro. Inhaber der TheaterCard 25 erhalten einen Rabatt von 25% auf ihre Eintrittskarte.