ABO 1 - Klassisch & umspielt

1. Sinfoniekonzert

Claire Huangci © Mateusz Zahora

Sonntag, 8. Oktober 2017 um 17.00 Uhr
Konzerteinführung um 16.00 Uhr
Bielefelder Philharmoniker

Romeo und Julia – die berühmteste und wohl auch traurigste Liebesgeschichte überhaupt - wurde unter den Händen von Sergej Prokofjew 1936 zu einer Ballettmusik, die sich nahtlos in die Tradition der großen russischen Handlungsballette à la Tschaikowsky einreihte – und sie an Dramatik und musikalischer Delikatesse gar noch übertraf.

Als Wolfgang Amadeus Mozart 1780 von der Münchner Hofoper den Auftrag erhielt, eine Festoper zu komponieren, fiel seine Wahl auf Idomeneo. Dieser Stoff inspirierte ihn zu seiner unkonventionellsten Opernpartitur: Die emotionale Verstrickung der Personen – insbesondere der Vater-Sohn-Konflikt – sowie die Schilderung des Meeres, der Stürme und des Ungeheuers, sind in der Ouvertüre bereits zu erahnen. Mozarts D-Dur-Sinfonie KV 385 entstand 1782 als Auftragswerk der Salzburger Kaufmannsfamilie Haffner. Beim Komponieren scheint Mozarts eigene Vorfreude eingeflossen zu sein: Mitten in die Kompositionsphase fiel seine Hochzeit mit Constanze Weber.

Zum Konzert

Wolfgang Amadeus Mozart / Ouvertüre zu Idomeneo KV 366
Wolfgang Amadeus Mozart / Sinfonie D-Dur KV 385 (Haffner-Sinfonie)
Sergei Prokofjew / Auszüge aus Romeo und Julia op. 64
Bielefelder Philharmoniker / Musikalische Leitung: Gregor Rot
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2. Sinfoniekonzert

Simon Gaudenz © Lucian Hunziker

Sonntag, 10. Dezember 2017 um 17.00 Uhr
Konzerteinführung um 16.00 Uhr
Nordwestdeutsche Philharmonie

Tobias  Feldmann
Tobias Feldmann ist 25 Jahre jung und zählt bereits zu den beeindruckendsten und vielversprechendsten Talenten auf den internationalen Konzertbühnen. "Klassische Anmut und Leichtigkeit strahlte seine stilsichere Interpretation aus. Er spürte in aller Zartheit in sanften dynamischen Wellen den detailreichen Schцnheiten des Werks nach. Und das auf einem Niveau, das man oft erst bei älteren, in Weisheit gereiften Künstlern antrifft“, lobt ihn die Thüringer Allgemeine.In zahlreichen Wettbewerben präsentierte er sich bereits der Musikwelt und stellte sein vielseitiges, musikalisches Können unter Beweis. Viele internationale Auszeichnungen belegen sein Talent. Solistisch überzeugte Tobias Feldmann in der Zusammenarbeit mit zahlreichen international bekannten Orchestern. Auch die Kammermusik beherrscht er.

Yves Abel
Der in Kanada geborene und in Amerika lebende Künstler ist einer der interessantesten und mitreißendsten Dirigenten seiner Generation. Er feiert Erfolge sowohl im Konzertrepertoire als auch im Operngenre. Von 2005 bis 2011 war Yves Abel als Erster Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin verpflichtet. Mit Beginn des Jahres 2015 übernahm er die Position als Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie. Zu seinen Konzertengagements der jüngeren Vergangenheit zählen u. a. Konzerte mit den Symphonieorchestern von San Francisco, Toronto, Montreal, Liverpool und Ottawa. Als Frankokanadier hat Yves Abel eine besondere Affinität zum französischen Repertoire. Er ist Gründer und musikalischer Direktor der Opéra Francais de New York, mit der er selten aufgeführte französische Opern wiederbelebt.

Zum Konzert:
Claude Debussy / Prélude à L’Après d’un faune
Camille Saint-Saëns / Violinkonzert Nr. 3 h-moll op. 61
Robert Schumann / Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38
Leitung: Yves Abel

25% Nachlass mit der theaterCard 25!
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3. Sinfoniekonzert

Antonia Bourve ©Michael Clark

Sonntag, 18. Februar 2018 um 17.00 Uhr
Konzerteinführung um 16.00 Uhr
Nordwestdeutsche Philharmonie

Antonia Bourvé
Die Sopranistin Antonia Bourvé studierte in Karlsruhe Opern- und Liedgesang bei Stephan Kohlenberg, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Darüberhinaus nahm sie an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds und Dietrich Fischer-Dieskau teil.

Bereits während ihres Studiums sang Antonia Bourvé Pamina und Fiordiligi am Konzerthaus Karlsruhe und debütierte am Festspielhaus Baden-Baden. Es folgten Produktionen an den Staatstheatern Karlsruhe und Nürnberg, dem Theater Aachen, am Mainfrankentheater Würzburg sowie bei der Oper Schenkenberg (Schweiz) mit Rollen wie Marzelline (Fidelio), Giunia (Lucio Silla), Zaide (Zaide), Donna Elvira (Don Giovanni), Erste Dame (Zauberflöte), Ortlinde (Walküre) und Micaëla (Carmen). 2013 sang sie am Teatro Real Madrid unter der Leitung von Thomas Hengelbrock 3. Blumenmädchen (Parsifal).

Ihr Konzertrepertoire, welches von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führten sie zu nahmhaften Festivals wie den Schwetzinger Festspielen und den Salzburger Pfingstfestspielen als auch in die Frauenkirche Dresden, die Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Zürich, Concertgebouw Amsterdam, nach Frankreich, Italien, Belgien und nach Polen. Zu ihren musikalischen Partnern gehören u.a. die Regensburger Domspatzen, der Knabenchor Hannover, das Balthasar-Neumann-Ensemble, das WDR-Rundfunkorchester sowie die Nürnberger Symphoniker.
CD-Einspielungen bei Brilliant Classics und Carus dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Ihre Aufnahme von Saint-Saёns „Oratorio de Noёl“ unter der Leitung von Holger Speck wurde als Referenzeinspielung von der Presse gelobt. Aktuell ist im Eigenverlag eine CD mit Wiegenliedern erschienen.

Zum Konzert:
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur
Leitung: Yves Abel

25% Nachlass mit der theaterCard 25!
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4. Sinfoniekonzert

Anna Fedorova © Marco Borggreve

Sonntag, 15. April 2018 um 17.00 Uhr
Konzerteinführung um 16.00 Uhr
Nordwestdeutsche Philharmonie

Eldbjørg Hemsing ist eine der besonders aufregenden Violinistinnen ihrer Generation. Sie spielte ihr Orchesterdebüt mit dem Bergen Philharmonic Orchestra im Alter von 11 Jahren. Darauf folgten Auftritte mit führenden Orchestern. Hemsing wird nicht nur für ihren “außergewöhnlichen Klang” gelobt, sondern auch für ihre Fähigkeit, eine Verbindung zum Publikum herzustellen. Sie ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Preise und Auszeichnungen.


Benedict Kloeckner  zählt zu den am meisten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration. Er gastiert als Solist mit renommierten Orchestern. Kloeckner ist Gewinner und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe,
u.a. des Rundfunkwettbewerbs in Bratislava, des Grand Prix E. Feuermann in Berlin, des Internationalen Solisten Wettbewerbs der Animato Stiftung in Zürich.
2012 wurde er mit dem Cello Preis des Verbier Festivals ausgezeichnet.
Anna Fedorova wurde in der Ukraine geboren, studierte zunächst in Ihrer Heimatstadt Kiev und ab 2008 an der Accademia Pianistica Internazionale di Imola. Nach ihrem Konzertexamen nahm sie ein weiteres Studium bei Norma Fisher am Royal College of Music in London auf. Fedorova nahm mit großem Erfolg an internationalen Klavierwettbewerben teil und wurde als Preisträger u. a. auf dem Rubinstein Klavierwettbewerb „In Memoriam“, dem Moskauer Frédérik-Chopin-Wettbewerb und dem Klavierwettbewerb Lyon ausgezeichnet.

Zum Konzert:
Johann Sebastian Bach
Klavierkonzert Nr. 5 f-moll BWV 1056Johannes Brahms
Doppelkonzert a-moll op. 102
für Violine, Cello und Orchester
Ludwig van Beethoven
Konzert C-Dur op. 56
für Violine, Cello, Klavier und Orchester „Tripelkonzert“
Eldjørg Hemsing, Violine
Anastasia Kobekina, Cello
Anna Fedorova, Klavier
Leitung: Martin Panteleev

25% Nachlass mit der theaterCard 25!
Ticket online!


Tickets & Infos

Tickets & weitere Informationen gibt es in der Tourist-Information im Haus des Gastes  und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse ist ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Tickets gibt es ab 29,00 Euro. Ebenso können die Sinfoniekonzerte auch als Theaterdinner gebucht werden, Tickets hierfür gibt es bereits ab 42,50 Euro. Inhaber der TheaterCard 25 erhalten einen Rabatt von 25% auf ihre Eintrittskarte.