ABO 1 - Klassisch & umspielt

3. Sinfoniekonzert

Antonia Bourve ©Michael Clark

Sonntag, 18. Februar 2018 um 17.00 Uhr
Konzerteinführung um 16.00 Uhr
Nordwestdeutsche Philharmonie

Antonia Bourvé
Die Sopranistin Antonia Bourvé studierte in Karlsruhe Opern- und Liedgesang bei Stephan Kohlenberg, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Darüberhinaus nahm sie an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds und Dietrich Fischer-Dieskau teil.

Bereits während ihres Studiums sang Antonia Bourvé Pamina und Fiordiligi am Konzerthaus Karlsruhe und debütierte am Festspielhaus Baden-Baden. Es folgten Produktionen an den Staatstheatern Karlsruhe und Nürnberg, dem Theater Aachen, am Mainfrankentheater Würzburg sowie bei der Oper Schenkenberg (Schweiz) mit Rollen wie Marzelline (Fidelio), Giunia (Lucio Silla), Zaide (Zaide), Donna Elvira (Don Giovanni), Erste Dame (Zauberflöte), Ortlinde (Walküre) und Micaëla (Carmen). 2013 sang sie am Teatro Real Madrid unter der Leitung von Thomas Hengelbrock 3. Blumenmädchen (Parsifal).

Ihr Konzertrepertoire, welches von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führten sie zu nahmhaften Festivals wie den Schwetzinger Festspielen und den Salzburger Pfingstfestspielen als auch in die Frauenkirche Dresden, die Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Zürich, Concertgebouw Amsterdam, nach Frankreich, Italien, Belgien und nach Polen. Zu ihren musikalischen Partnern gehören u.a. die Regensburger Domspatzen, der Knabenchor Hannover, das Balthasar-Neumann-Ensemble, das WDR-Rundfunkorchester sowie die Nürnberger Symphoniker.
CD-Einspielungen bei Brilliant Classics und Carus dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Ihre Aufnahme von Saint-Saёns „Oratorio de Noёl“ unter der Leitung von Holger Speck wurde als Referenzeinspielung von der Presse gelobt. Aktuell ist im Eigenverlag eine CD mit Wiegenliedern erschienen.

Zum Konzert:
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur
Leitung: Yves Abel

25% Nachlass mit der theaterCard 25!
Tickets online!

 

 

2. Sinfoniekonzert- Ersatzkonzert

Lisa_Smirnova © Larissa_Raiskin

Sonntag, 11. März 2018 um 11.00 Uhr
Konzerteinführung um 10.00 Uhr
Nordwestdeutsche Philharmonie

Lisa Smirnova
Ihrem besonderen Werdegang hat es die österreichische Pianistin russischer Herkunft zu verdanken, dass sie die unterschiedlichen Klang- und Spielkulturen sowohl der russischen als auch der mitteleuropäischen Schule in sich vereint. Dementsprechend einzigartig ist auch ihr Interpretationsstil.
Und es ist ganz außergewöhnlich, dass sich Lisa Smirnova – entgegen der herkömmlichen Art großer russischer Pianisten – nicht mit Werken der Romantik, sondern gerade mit dem westeuropäischen Repertoire – von Händel über die Wiener Klassik bis zu Brahms – einen Namen gemacht hat.
Bereits mit vier Jahren begann Lisa Smirnova mit dem Klavierspiel, womit der Grundstein für Ihre herausragende Karriere gelegt wurde. Gemeinsam mit Jewgeny Kissin wurde sie von Anna Kantor als hochbegabte Klavierschülerin an der renommierten Gnessin Schule in Moskau aufgenommen.
Danach studierte sie am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo sie bei Lev Naumov, dem Assistenten und Nachfolger von Heinrich Neuhaus, Klavierunterricht nahm. Nach einer Begegnung mit Professor Karl-Heinz Kämmerling übersiedelte sie 1991 nach Österreich, wo sie bei ihm am Salzburger Mozarteum ihr Studium fortsetzte und Ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erlangte. Während des Studiums legte sie ein kurzes »Intermezzo« in London ein, um bei Maria Curcio ihre Ausbildung zu vertiefen, zudem besuchte sie Meisterkurse bei Robert Levin.
Seit Anbeginn kam sie intensiver Konzerttätigkeit nach. Sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikpartnerin ist Lisa Smirnova weltweit gleichermaßen gefragt. Bereits mit 20 Jahren debütierte sie in der Carnegie Hall in New York und ging auf ihre erste Japan-Tournee, wo sie in der Suntory Hall Tokyo ihr Debüt feierte. 1993 folgten Auftritte in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amster¬dam und im Wiener Konzerthaus. Im Sommer 1996 debütierte sie mit Benjamin Schmid bei den Salzburger Festspielen. Seither konzertiert sie auf den Konzertpodien in Europa, Asien sowie den USA und ist Gast bei bedeutenden Festivals wie der Salzburger Mozartwoche, dem Schleswig Holstein Festival, dem Lucerne Festival usw.
Als Solistin wird sie regelmäßig von international wirkenden Orchestern eingeladen, und sie machte sich auch einen hervorragenden Namen als Kammermusikerin. Zu ihren regelmäßigen Partnern zählen u. a. Dmitry Sitkovetsky, Antje Weithaas, Clemens Hagen, Benjamin Schmid, Thomas Zehetmair, das Leipziger Streichquartett, Sergej Naka¬ria¬kov, die Bläsersolisten der Berliner Philharmoniker und die Mitglieder des Astor Piazzolla New Tango Quintetts.
Gemeinsam mit dem Geiger Benjamin Schmid veröffentlichte Lisa Smirnova bei MDG erstmals Bachsche Sonaten und Partiten sowie Paganinis Capricen für Violine mit Klavierbegleitung von Robert Schumann. Diese Aufnahmen wurden von der internationalen Fachpresse begeistert rezensiert und erhielten höchste Auszeichnungen in Frankreich und Australien.
Ihre Partnerschaft mit BMG/Arte Nova Classics wurde mit der Einspielung des Gesamtwerkes von Ernest Bloch für Viola und Klavier mit Daniel Raiskin gekrönt und mit höchstem Kritikerlob im deutschsprachigem Raum und in Frankreich bedacht, gleicherweise auch ihre CD mit den acht Londoner-Suiten von Georg Friedrich Händel.
Zahlreiche Rundfunkaufzeichnungen (ORF, WDR, SDR, NDR, BBC, Radio France, Bayerischer Rundfunk) dokumentieren ihre Vielseitigkeit.


Yves Abel
Der in Kanada geborene und in Amerika lebende Künstler ist einer der interessantesten und mitreißendsten Dirigenten seiner Generation. Er feiert Erfolge sowohl im Konzertrepertoire als auch im Operngenre. Von 2005 bis 2011 war Yves Abel als Erster Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin verpflichtet. Mit Beginn des Jahres 2015 übernahm er die Position als Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie. Zu seinen Konzertengagements der jüngeren Vergangenheit zählen u. a. Konzerte mit den Symphonieorchestern von San Francisco, Toronto, Montreal, Liverpool und Ottawa. Als Frankokanadier hat Yves Abel eine besondere Affinität zum französischen Repertoire. Er ist Gründer und musikalischer Direktor der Opéra Francais de New York, mit der er selten aufgeführte französische Opern wiederbelebt.

Zum Konzert:
Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
Robert Schumann
Introduktion und Konzert-Allegro d-moll op. 134
für Klavier und Orchester
Dmitri Schostakowitsch
Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102
Igor Strawinsky
Der Feuervogel: Suite (1919)
Lisa Smirnova, Klavier 
Yves Abel Leitung

25% Nachlass mit der theaterCard 25!
Tickets online!

4. Sinfoniekonzert

Anna Fedorova © Marco Borggreve

Sonntag, 15. April 2018 um 17.00 Uhr
Konzerteinführung um 16.00 Uhr
Nordwestdeutsche Philharmonie

Eldbjørg Hemsing ist eine der besonders aufregenden Violinistinnen ihrer Generation. Sie spielte ihr Orchesterdebüt mit dem Bergen Philharmonic Orchestra im Alter von 11 Jahren. Darauf folgten Auftritte mit führenden Orchestern. Hemsing wird nicht nur für ihren “außergewöhnlichen Klang” gelobt, sondern auch für ihre Fähigkeit, eine Verbindung zum Publikum herzustellen. Sie ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Preise und Auszeichnungen.


Benedict Kloeckner  zählt zu den am meisten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration. Er gastiert als Solist mit renommierten Orchestern. Kloeckner ist Gewinner und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe,
u.a. des Rundfunkwettbewerbs in Bratislava, des Grand Prix E. Feuermann in Berlin, des Internationalen Solisten Wettbewerbs der Animato Stiftung in Zürich.
2012 wurde er mit dem Cello Preis des Verbier Festivals ausgezeichnet.
Anna Fedorova wurde in der Ukraine geboren, studierte zunächst in Ihrer Heimatstadt Kiev und ab 2008 an der Accademia Pianistica Internazionale di Imola. Nach ihrem Konzertexamen nahm sie ein weiteres Studium bei Norma Fisher am Royal College of Music in London auf. Fedorova nahm mit großem Erfolg an internationalen Klavierwettbewerben teil und wurde als Preisträger u. a. auf dem Rubinstein Klavierwettbewerb „In Memoriam“, dem Moskauer Frédérik-Chopin-Wettbewerb und dem Klavierwettbewerb Lyon ausgezeichnet.

Zum Konzert:
Johann Sebastian Bach
Klavierkonzert Nr. 5 f-moll BWV 1056Johannes Brahms
Doppelkonzert a-moll op. 102
für Violine, Cello und Orchester
Ludwig van Beethoven
Konzert C-Dur op. 56
für Violine, Cello, Klavier und Orchester „Tripelkonzert“
Eldjørg Hemsing, Violine
Anastasia Kobekina, Cello
Anna Fedorova, Klavier
Leitung: Martin Panteleev

25% Nachlass mit der theaterCard 25!
Ticket online!


Tickets & Infos

Tickets & weitere Informationen gibt es in der Tourist-Information im Haus des Gastes  und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse ist ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Tickets gibt es ab 29,00 Euro. Ebenso können die Sinfoniekonzerte auch als Theaterdinner gebucht werden, Tickets hierfür gibt es bereits ab 42,50 Euro. Inhaber der TheaterCard 25 erhalten einen Rabatt von 25% auf ihre Eintrittskarte.