Weser

Die Weser

Die Weser hat viele Gesichter: Wirtschaftsfaktor und Erholungsraum, Lebensraum für Flora und Fauna, Standortfaktor für wasserorientierte Unternehmen und Kraftwerke, Freizeitangebot für Wassersportler und Angler, Entwicklungsachse für Kultur und Tourismus, Lieferant für Brauchwasser sowie Sammler und Transportmedium für das Abwasser von Industrie, Gewerbe und 7 Mio. Menschen, die im Einzugsgebiet der Weser leben.

Schon in früher Zeit hatte das Wesertal eine große Bedeutung für die Menschen. In rasantem Tempo wich die Urlandschaft der Weserregion den Siedlungen mit ihren landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Der letzte Auenwald ist im 14. Jahrhundert gerodet worden. Die Christianisierung der Weser-Region begann um 900 und gab wesentliche Impulse für die kulturelle Entwicklung Norddeutschlands. Die Lage von Kloster Corvey bei Höxter spielte dabei eine bedeutende Rolle, weil die Weser schon frühzeitig ein Handelsweg vom Süden in den Norden war.

Der Fluss galt von alters her als wichtige Lebensader. Er spendete Trink- und Nutzwasser für den Lebensalltag. Gleichzeitig war er der einzige Transportweg. Seit dem 8. Jahrhundert wird die Weser von Schiffen befahren.

Das hatte zur Folge, dass sich in den einzelnen Städten sehr früh Privilegien für die Schifffahrt entwickeln konnten. Damit waren die Voraussetzungen für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der gesamten Region geschaffen.

Durch Stromschnellen, Kiesbänke und viele Nebenarme war die Schifffahrt auf der Weser nur sehr eingeschränkt möglich. Aufgrund der ständig schwankenden Wasserführung der Weser war der Schiffsverkehr nicht verlässlich und musste in besonders trockenen Zeiten sogar eingestellt werden.

Städte entlang der Weser: Bad Oeynhausen, Minden, Bückeburg, Porta Westfalica, Vlotho, Rinteln, Hess. Oldendorf, Hameln, Holzminden, Höxter und viele weitere.

Weserfähre Amanda
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