Badehaus II / RehaConcept

Baden im Badehaus II

Seit über 2.500 Jahren baden die Menschen in Europa in Thermal- und Solequellen. In Bad Oeynhausen tun sie das seit dem 19. Jahrhundert im Badehaus II. Heute ist hier das RehaConcept untergebracht.

Im RehaConcept erleben Sie Kuranwendungen in Ihrer ursprünglichsten Form. Die Sole wird ungefiltert direkt in eine Wanne geleitet und bis auf 36°C erhitzt. Hierdurch löst sich die im Wasser gebundene postvulkanische Kohlensäure und entfaltet ihre Wirkung.

Das Besondere dieser Bäder sind die Quellen, aus denen sie gespeist werden. Das Quellwasser der Kurdirektor-Dr.-Schmid-Quelle ist eine Kaltsole und weist die höchste Hydrogencarbont-Konzentration Bad Oeynhausener Quellen auf (1.722 mg/Liter) und hat einen hervorragenden Solegehalt von 9%. Die Quelle entspringt in einer Tiefe von 184m aus dem Lias-Schiefer.

Diese Kaltsole wird in der Regel mit dem Quellwasser aus dem 696m tiefen Oeynhausensprudel gemischt. Dieser ist als Thermalsole mit hoher Eisen-, Natrium- und Fluritkonzentration die ideale Ergänzung für ein Wannenbad.

Die Indikationen und Wirkungen sind sehr vielfältig. Lange Jahre wurden die Bäder bei Hauterkrankungen (z.B. Psoriasis) erfolgreich genutzt, bis die Heilwirkung in Vergessenheit geriet. Heute nutzt man sie gerne als stark durchblutungsfördernde Maßnahme um muskuläre Verspannungen zu bekämpfen, Schmerzen zu lindern, den Stoffwechsel anzuregen oder das vegetative Nervensystem zu beruhigen.

Die Angebote des RehaConceptes sind medizinisch/kurative Anwendungen.