Badehäuser

Die Badehäuser

Mitte des 19. Jahrhunderts fehlte dem damals neu gegründeten Heilbad Oeynhausens ein angemessenes Badehaus. König Friedrich Wilhelm IV. veranlasste daraufhin den Bau eines Wannenbadehauses, das 1857 eingeweiht wurde. Der klassizistische Bau von Carl Ferdinand Busse, einem Schüler Schinkels, legte den Grundstein für die vielfältige architektonische Arbeit im Kurpark. In den für Männer und Frauen getrennten Flügeln befanden sich insgesamt 76 Wannen, in denen in der Sole des Oeynhausen Sprudels gebadet werden konnte.Heute wird das Badehaus I von verschiedenen Gesundheitsanbietern genutzt und ist tagsüber offen zu Besichtigung.  

Anfang 1880 wurde das Badehaus I zu klein, woraufhin man entschied, ein weiteres, größeres Badehaus zu bauen. Regierungsbaumeister Sigimund Gorgolewski verlieh dem neuen Gebäude das Antlitz eines französischen Renaissance-Palais. 39 Badezellen befanden sich darin. Der beeindruckende Kuppelraum, die original Fußböden sowie farbige Wand- und Deckenmalereien können von Besuchern noch immer besichtigt werden. Heute wird das Badehaus von einem Rehazentrum genutzt.

Badehaus I

Badehaus II