Chronik

2000 v. Chr.
Errichtung eines Steinkammergrabes im heutigen Stadtteil Werste

400 - 200 v. Chr.
Erbauung der Dehmer Burg am Südhang des Wiehengebirges

753
Erste urkundliche Erwähnung von Rehme in den fränkischen Annalen

1745
Entdeckung der ersten Solequelle. Noch heute erinnert in der Stadtmitte eine Brunnenplastik an die Legende des Colons Sültemeyer, der voller Erstaunen Salzkristalle an den Borsten seiner Schweine, die sich zuvor im Morast des Hofes gewälzt hatten, feststellte. Seine Entdeckung wurden den staatlichen Behörden bekannt und der preußische König Friedrich II. befahl daraufhin den Bau eines Salzwerks. Um 1760 war die "Königliche Saline Neusalzwerk" bei Rehme errichtet.

1746
Erste Bohrungen bei der Heinrichstraße (Autohaus Fuhrken)

1750-1760
Bau von Gradierwerken und Salinenbetrieb

1830-1845
Bei der Suche nach einer reicheren Sole für die Saline stieß Oberbergrat Freiherr Carl Ludwig August von Oeynhausen (1795-1865) auf eine Thermalsolquelle.

1845
Eröffnung der ersten Badesaison

24. Mai 1847
Einrichtung einer gemeinnützigen Badeanstalt "unter unmittelbarer Leitung des Staates"

1848
In Anerkennung der großen Verdienste des Freiherrn von Oeynhausen erhält "die Badeanstalt in Neusalzwerk" den Namen Bad Oeynhausen
Anbindung an die Cöln-Minden-Eisenbahn

1853
Erste Anlage des Kurparks nach Plänen von des königlichen Gartendirektors, Peter Joseph Lenné

1854-1857
Bau des Badehauses I

1857
Eröffnung des Thermalsolebades Nr. 1 von Carl Ferdinand Busse in Anwesenheit des preußischen Königs, Friedrich Wilhelm IV.

1859/60
Bildung der Gemeinde Oeynhausen aus Teilen der Gemeinden Rehme-Niederbecksen, Gohfeld und Werste und Eintritt in den Stand der Städte zum 1.1.1860

1885
Feierliche Einweihung des Badehauses Nr. IV (heute II), gebaut vom preußischen Architekten, Sigimund Gorgolewski

1887
Gründung der Westfälischen evangelischen Heil- und Pflegeeanstalt Wittekindshofes in Volmerdingsen

1903
Bau der königlichen Kurverwaltung

1908
Eröffnung des neobarocken Kurhauses

1913
Eröffnung des neuen Kurtheaters im Rokoko-Stil

1926
Erbohrung der weltweit größten kohlensäurehaltigen Thermalsolequelle, des Jordan-Sprudels, der zum Wahrzeichen des Bades wird
Eröffnung der neoklassizistischen Trink- und Wandelhalle

1945
Räumung der Stadt und Besetzung durch das Hauptquartier der Britischen Rheinarmee

1946
Das einstige preußische Staatsbad Bad Oeynhausen wird einziges Staatsbad des Landes Nordrhein-Westfalen

1952
Das Badehaus II wird wieder eröffnet

1953
Neugestaltung des Kurparks durch Professor Mattern

1954
Vollständige Freigabe des Stadtgebiets

1973
Kommunale Gebietsreform: Die Gemeinden des Amtes Rehme (Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste und Wulferdingsen) bilden zusammen mit dem alten Stadtgebiet die neue Stadt Bad Oeynhausen
Gründung des "Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseums"
Alexander-von-Humboldt-Sprudel wird erbohrt

1980
Eröffnung des Spielcasinos im Kaiserpalais

1985
Eröffnung des Herzzentrums (GMK) unter Einbindung des Gollwitzer-Meier-Instituts (GMI)

1988
Konkurs der 1844 gegründeten Weserhütte AG

1995
Auszeichnung der Stadt als "Bundessieger Naturschutz"
Einweihung des von Frank 0. Gehry, Los Angeles entworfenen Energie-Forum-Innovation des Elektrizitätswerkes Minden-Ravensberg (Gehry-Bau)
Eröffnung der Bali-Therme (Erlebnisbecken in Südsee-Atmosphäre)

2000
Eröffnung der Landesgartenschau "Aqua Magica" der Städte Bad Oeynhausen und Löhne

2004
Übernahme des Staatsbades in kommunale Trägerschaft

2008
Wiedereröffnung der Wandelhalle nach umfassender Renovierung und Rekonstruktion des Mittelteils nach historischem Vorbild

2009
Abschluss der Neugestaltung des Kurhausvorplatzes